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Kaltgepresste Öle

Zeit für einen Ölwechsel

Raffinierte und kaltgepresste Öle in Kosmetikprodukten – Eine kritische Betrachtung

Ein trügerischer Schönheitsbetrug?

Ganz schön raffiniert!

Öle sind seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil der Hautpflege. Sie sind reich an Nährstoffen
und haben verschiedene medizinische und kosmetische Vorteile. Allerdings ist die Wahl des
richtigen Öls für die Hautpflege oft kompliziert. In den letzten Jahren hat sich eine Debatte darüber
entwickelt, ob raffinierte oder unraffinierte Öle für die kosmetische Anwendung besser sind. In
diesem Beitrag werde ich diese Frage genauer untersuchen und die Vor- und Nachteile beider Arten
von Ölen beleuchten. Um zu verstehen, was raffinierte und unraffinierte Öle sind, lasse uns zuerst die Unterschiede zwischen den beiden erklären. Raffinierte Öle werden durch einen Prozess der chemischen
Behandlung und Raffination hergestellt. Durch diesen Prozess werden Verunreinigungen und
unerwünschte Bestandteile entfernt. Auf der anderen Seite sind unraffinierte Öle natürlicher, da sie
nicht dem Raffinationsprozess unterzogen wurden und somit die meisten Nährstoffe und natürlichen
Eigenschaften behalten.

Öle für die Verwendung in Kosmetikprodukten werden in der Regel auf verschiedene Weisen raffiniert.

Es gibt jedoch einige kritische Punkte, die beachtet werden sollten.

Die Schritte des klassischen Öl-Raffinationsprozesses:

Entschleimung: Die Entschleimung ist ein wichtiger Schritt im Raffinationsprozess eines Pflanzenöls. Dabei werden unerwünschte Schleimstoffe, die oft bei der Extraktion des Öls aus den Pflanzensamen oder -früchten entstehen, entfernt. Zur Entschleimung werden verschiedene Stoffe eingesetzt, die dafür sorgen, dass die Schleimstoffe gebunden und anschließend ausgefiltert werden können. Ein häufig verwendetes Mittel ist Phosphorsäure. Sie bildet mit den Schleimstoffen unlösliche
Verbindungen, die dann leichter abgetrennt werden können.

Neutralisation: Bei der Neutralisation im Raffinationsprozess eines Pflanzenöls wird der Säuregehalt im Öl reduziert. Dieser Säuregehalt entsteht oft während des Herstellungsprozesses des Öls und kann unerwünschte Geschmacks- und Geruchsstoffe sowie eine verkürzte Haltbarkeit verursachen. Für die Neutralisation werden oft alkalische Stoffe wie Natriumhydroxid (NaOH) oder Natronlauge (NaOH in Wasser gelöst) eingesetzt. Diese Stoffe reagieren mit den freien Fettsäuren im Öl und bilden Seifen. Diese Seifen sind wasserlöslich und können somit leicht aus dem Öl entfernt werden, wodurch der Säuregehalt reduziert wird.
Es ist wichtig, die exakte Menge an Alkali genau zu dosieren, um eine Überneutralisation zu vermeiden, da dies zu einem hohen Gehalt an freiem Glycerin führen kann. Nach der Neutralisation wird das behandelte Öl oft gewaschen, um eventuelle Rückstände von Seifen oder Alkali zu entfernen.

Bleichung: Bei der Bleichung werden verschiedene Stoffe verwendet, die dazu beitragen, unerwünschte Farb- und Geruchsstoffe zu absorbieren oder chemisch zu binden.

Ein häufig genutzter Stoff ist Aktivkohle, die eine große Oberfläche besitzt und eine hohe Adsorptionskapazität aufweist. Sie kann Farb- und Geruchsstoffe effektiv adsorbieren und so das Öl klären. Zusätzlich zur Aktivkohle können auch andere Bleichmittel wie Tonmineralien (z.B. Bentonit) eingesetzt werden. Oft kommt auch
Bleicherde zum Einsatz, welche ein Aluminiumsilikat ist. Diese haben ähnliche adsorbierende Eigenschaften und können unerwünschte Verbindungen binden. Der Prozess der Bleichung bei 90 Grad Celsius
beginnt damit, dass das Pflanzenöl in einem Behälter erhitzt wird. Anschließend wird das Vakuum hergestellt, um den Druck im Behälter zu senken. Dann wird die Bleicherde dem Pflanzenöl zugegeben und gründlich vermischt.

Die Bleicherde absorbieren die unerwünschten Substanzen und Verunreinigungen.

Desodorierung: Für die Desodorierung werden verschiedene Stoffe eingesetzt, um unerwünschte Gerüche und Geschmäcker zu eliminieren. Dazu gehören beispielsweise Wasserdampf, Dampf von verdünnter Salzsäure, Aktivkohle oder Kieselgel. Der Desodorierungsprozess findet bei hohen Temperaturen von bis zu 270 Grad Celsius statt, wodurch flüchtige Verbindungen entfernt werden. Während des Prozesses werden die flüchtigen Verbindungen aus dem Öl verdampft und anschließend separat wieder kondensiert und aufgefangen.


Eingenschaften von raffinierten Ölen

Raffinierte Öle sind Öle, die einem chemischen
Prozess unterzogen werden, um
Verunreinigungen, unerwünschte
Gerüche oder Farben zu entfernen.

Viele Hersteller von konventioneller, Naturkosmetik und Biokosmetik bevorzugen raffinierte Öle aufgrund ihrer längeren Haltbarkeit.

Da diese Öle bereits tot sind und somit nicht mehr ranzig werden können, ermöglicht dies eine bequeme Bevorratung und garantiert eine gleichbleibende Qualität. Zudem sind raffinierte Öle wirkungslos, da ihre Wirkstoffe, Enzyme und Vitamine durch den Raffinierungsprozess zerstört werden.

Dies minimiert das Risiko von (Neben)wirkungen oder unerwünschten Stoffwechselvorgängen.
Zusätzlich zeichnen sich raffinierte Öle durch ihren günstigen Einkaufspreis und ihre stabile Preisstruktur aus.


Ganz schön raffiniert!


Allerdings geht dieser Prozess oft zu Lasten der Kunden, da raffinierte Öle geringere Bioverfügbarkeit aufweisen und somit schwerer vom Körper aufgenommen und verwertet werden. Zudem geht durch den Raffinationsprozess der Verlust an wertvollen Nährstoffen und Antioxidantien einher, die für eine gesunde Haut essenziell sind.

Anstatt den versprochenen Schutz und die Regeneration zu bieten, liefern raffinierte Öle der Haut oft lediglich leere Versprechungen.

Des Weiteren enthalten raffinierte Öle oft Pestizidrückstände und andere Toxine, da sie aus konventionell
angebauten Pflanzen gewonnen werden.

Diese Rückstände können auf lange Sicht die Gesundheit beeinträchtigen und allergische
Reaktionen auslösen.

Zudem haben die Raffinationsprozesse auch erhebliche Umweltauswirkungen, da sie eine Vielzahl von Chemikalien erzeugen und den Energie- und Wasserverbrauch erhöhen. Das Streben nach raffinierten Ölen in der Kosmetikindustrie trägt somit zur Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung bei.

Schließlich kann sich der Geschmack des Öls durch den Raffinationsprozess verändert
und sein natürliches Aroma verlieren.

Alles in allem zeigt sich, dass die Verwendung von raffinierten Ölen in Kosmetikprodukten nicht nur negative Auswirkungen auf die Hautgesundheit haben kann, sondern auch ethische und umweltbezogene Bedenken aufwirft.


Eigenschaften von Kaltgepresst Bio Öle

Kaltgepresste Bioöle haben in den
letzten Jahren in der Kosmetikindustrie einen regelrechten Hype ausgelöst. Immer mehr Menschen bevorzugen natürliche und
umweltfreundliche Produkte für ihre Hautpflege.

Die kaltgepressten Bioöle bieten eine Reihe von Vorteilen, die sowohl für die Haut als auch für die Umwelt bedeutend sind.

Natürliche Inhaltsstoffe spielen eine wichtige Rolle, da kaltgepresste Bioöle ohne den Einsatz von chemischen Lösungsmitteln oder Hitze gewonnen werden. Dadurch bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Die effektive Wirkung von kaltgepressten Bioölen wie Arganöl oder Jojobaöl liegt
darin, dass sie die natürliche Fähigkeit besitzen, Feuchtigkeit zu binden und die Haut mit essentiellen Nährstoffen zu versorgen. Sie dringen tief in die Haut ein, schützen vor Austrocknung und vorzeitiger Hautalterung, was zu einer gesünderen und geschmeidigeren Haut führt.

Die antioxidative Wirkung der kaltgepressten Bioöle ist ebenfalls bedeutend. Sie enthalten oft einen hohen Anteil an Antioxidantien, die die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen und die Hautregeneration fördern.

Kaltgepresste Bioöle sind nachhaltig, da sie aus ökologisch nachhaltig angebauten Pflanzen gewonnen werden. Der
Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngemitteln kommt sowohl der Umwelt als auch der eigenen Gesundheit zugute. Zudem werden Bioöle oft in umweltfreundlichen, recyclebaren Verpackungen
angeboten, um den ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren.

Die Vielseitigkeit der kaltgepressten Bioöle ermöglicht es, sie für verschiedene Zwecke in der Hautpflege zu verwenden, wie als Feuchtigkeitscreme, Haarkur, Massageöl oder sogar als Makeup-Entferner. Ihre Vielseitigkeit macht sie zu einer
großartigen Ergänzung für eine natürliche und umweltfreundliche Schönheitsroutine. Mit frischen, lebendigen und hochwertigen Produkten kannst du deine Haut auf natürliche Weise pflegen und verwöhnen.

Fazit

Raffinierte Öle in Kosmetikprodukten
sind ein trügerischer Schönheitsbetrug. Sie versprechen viel, halten aber wenig.

Natürliche Alternativen sind daher die bessere Wahl.

Natürliche Alternativen sind daher die bessere Wahl, um der Haut die bestmögliche Pflege zu bieten.

Kaltgepresste Bioöle sind eine ausgezeichnete Wahl für die Hautpflege.
Sie bieten natürliche und wirkungsvolle Inhaltsstoffe, die die Haut mit essenziellen Nährstoffen nähren und
vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen können. Die Verwendung von kaltgepressten Bioölen in Kosmetikprodukten ist nicht nur gut für die Haut, sondern auch für die Umwelt. Es ist an der Zeit, dass wir uns von schädlichen Chemikalien in der
Hautpflege verabschieden und auf natürliche Alternativen setzen.

Als Konsumenten sollten wir darauf achten, die Umweltauswirkungen der Raffinationsprozesse zu minimieren.
Hierfür empfiehlt es sich, auf nachhaltige und umweltfreundliche Kosmetikprodukte zurückzugreifen.
Es ist wichtig, kritisch und informiert zu sein, bevor wir uns von vermeintlichen Wundermitteln blenden lassen.

Bei uns findest du ausschließlich Produkte mit kaltgepressten Bio Ölen!