Viele Hersteller von konventioneller, Naturkosmetik und Biokosmetik bevorzugen raffinierte Öle aufgrund ihrer längeren Haltbarkeit.
Da diese Öle bereits tot sind und somit nicht mehr ranzig werden können, ermöglicht dies eine bequeme Bevorratung und garantiert eine gleichbleibende Qualität. Zudem sind raffinierte Öle wirkungslos, da ihre Wirkstoffe, Enzyme und Vitamine durch den Raffinierungsprozess zerstört werden.
Dies minimiert das Risiko von (Neben)wirkungen oder unerwünschten Stoffwechselvorgängen.
Zusätzlich zeichnen sich raffinierte Öle durch ihren günstigen Einkaufspreis und ihre stabile Preisstruktur aus.
Ganz schön raffiniert!
Allerdings geht dieser Prozess oft zu Lasten der Kunden, da raffinierte Öle geringere Bioverfügbarkeit aufweisen und somit schwerer vom Körper aufgenommen und verwertet werden. Zudem geht durch den Raffinationsprozess der Verlust an wertvollen Nährstoffen und Antioxidantien einher, die für eine gesunde Haut essenziell sind.
Anstatt den versprochenen Schutz und die Regeneration zu bieten, liefern raffinierte Öle der Haut oft lediglich leere Versprechungen.
Des Weiteren enthalten raffinierte Öle oft Pestizidrückstände und andere Toxine, da sie aus konventionell
angebauten Pflanzen gewonnen werden.
Diese Rückstände können auf lange Sicht die Gesundheit beeinträchtigen und allergische
Reaktionen auslösen.
Zudem haben die Raffinationsprozesse auch erhebliche Umweltauswirkungen, da sie eine Vielzahl von Chemikalien erzeugen und den Energie- und Wasserverbrauch erhöhen. Das Streben nach raffinierten Ölen in der Kosmetikindustrie trägt somit zur Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung bei.
Schließlich kann sich der Geschmack des Öls durch den Raffinationsprozess verändert
und sein natürliches Aroma verlieren.
Alles in allem zeigt sich, dass die Verwendung von raffinierten Ölen in Kosmetikprodukten nicht nur negative Auswirkungen auf die Hautgesundheit haben kann, sondern auch ethische und umweltbezogene Bedenken aufwirft.